Ein Seemann fährt sein Schiff hinaus.
Verlässt jede Nacht sein kleines Haus.
Die Wellen hoch, die See so rau.
Der Himmel dunkel und ganz grau.
Seine Frau ist immer ganz allein.
Würd viel lieber bei ihr sein.
Doch die Arbeit ruft ihn jeden Tag.
Auch wenn er sie gar nicht mag. (mag)
[Bridge]
Auf der Brücke ganz allein,
steuert er das Schiff ganz fein.
(ganz allein so fein)
So selten der Moment doch ist.
Wird all das schon bald vermisst.
Ein Sturm zieht auf, am Horizont.
Seine Frau nicht mehr bei ihm wohnt.
Die Wellen wüten, der Wind ist stark.
Die Angst fährt ihm durchs ganze Mark.
Das Schiff es schaukelt ooh so sehr.
Sich festzuhalten, fällt ihm schon schwer. (schwer)
Schifflein, Schifflein auf der See.
Selten auf der Brücke steh‘.
So viel Ängste – so viel Sorgen.
Was zählt ist heute – nicht das Morgen.
Schifflein, Schifflein auf der See.
Der Tag ist hart, es tut so weh‘.
Schifflein, Schifflein auf der See.
Selten auf der Brücke steh‘.
Die Welle naht, Wasser überm Kiel.
Das Schifflein lang nicht mehr stabil.
Ein Stossgebet – Wort für Wort.
Doch der Seemann fällt von Bord.
Er versucht zu schwimmen – zu überleben.
Doch keine Chance bei Nacht und Regen.
Seine Schreie werden bald beendet.
Er in der See ganz allein verendet. (endet)
Schifflein, Schifflein auf der See.
Selten auf der Brücke steh‘.
So viel Ängste – so viel Sorgen.
Was zählt ist heute – nicht das Morgen.
Schifflein, Schifflein auf der See.
Der Tag ist hart, es tut so weh‘.
Schifflein, Schifflein auf der See.
Selten auf der Brücke steh‘.
Schifflein, Schifflein auf der See.
Selten auf der Brücke steh‘.
So viel Ängste – so viel Sorgen.
Was zählt ist heute – nicht das Morgen.
Schifflein, Schifflein auf der See.
Der Tag ist hart, es tut so weh‘.
Schifflein, Schifflein auf der See.
Nie das Ende kommen seh‘.
Seine Frau einst so lang allein.
Darf nun wieder bei ihm sein.
Kein Meer trennt sie, kein Wind, kein Licht.
Was sie verlor, verliert sie nicht.
Ein Grab auf See – ein Grab an Land.
Auf ewig vereint durch ein Band.
Kein Warten mehr, kein Abschiedsschrei.
Zwei Seelen – endlich wieder frei. (frei)
Schifflein, Schifflein auf der See.
Nicht mehr auf der Brücke steh‘.
Keine Ängste – keine Sorgen.
Das war das Leben – es gibt kein Morgen.
Schifflein, Schifflein auf der See.
Das war’s, ich sag dir Adieu.
Schifflein, Schifflein auf der See.
Nicht mehr auf der Brücke steh‘.
Schifflein, Schifflein auf der See.
Nie das Ende kommen seh‘.
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